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Einladungen zu Verhandlungsrunden zur strukturierten Durchführung von Gesprächen im Vergabeprozess

Einladungen zu Verhandlungsrunden + Agenda für Bieter

Dieses Dokument dient als formales bieterseitiges Einladungs- und Agenda-Paket für jede Verhandlungsrunde im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb für Planungs- und Baubegleitungsleistungen; es regelt ausschließlich Einladung, Terminangaben, Agenda, erwartete Vorbereitung der Bieter sowie rundenspezifische Nachverfolgung und ergänzt die jeweils gültigen Vergabeunterlagen, ohne Regelungen zu Verhandlungsgrundsätzen, formalen Klarstellungen, Wertungsmethodik oder zu einer gesonderten Aufforderung zur Abgabe eines finalen Angebots zu ersetzen.

Einladungen zu Verhandlungsrunden für Bieter

Vergabereferenz und Bezeichnung

Angabe

Einzutragender Inhalt

Vollständige Bezeichnung des Vergabeverfahrens

[Vollständige Vergabebezeichnung]

Projekt- oder Maßnahmenbezeichnung

[Projekt- / Maßnahmenbezeichnung]

Leistungspaket / Los / Auftrag

[Leistungspaket / Los / Auftrag]

Auftraggeber / vergebende Stelle

[Bezeichnung der Auftraggeberseite / Vergabestelle]

Vergabereferenz / Aktenzeichen

[Vergabereferenz / Aktenzeichen]

Die vorstehenden Angaben sind so zu vervollständigen, dass der Bieter die Einladung eindeutig dem richtigen Verfahren, dem richtigen Leistungspaket und der zutreffenden Verhandlungsrunde zuordnen kann.

Kennzeichnung der Verhandlungsrunde

Angabe

Einzutragender Inhalt

Rundennummer / Rundentitel

[z. B. Runde 1 / Verhandlungsrunde Technik]

Ausgabedatum der Einladung

[TT.MM.JJJJ]

Dokumentversion

[Version]

Ersatz / Aktualisierung früherer Einladung

[Ja/Nein; ggf. ersetzt Einladung vom TT.MM.JJJJ]

Zugehörige Anlagen

[Liste der beigefügten Anlagen]

Soweit eine frühere Einladung, eine frühere Agenda oder einzelne rundenspezifische Anlagen ersetzt oder aktualisiert werden, ist dies in dieser Tabelle ausdrücklich kenntlich zu machen.

Adressat und sachlicher Geltungsbereich

Adressat

[Name des Bieters / Name der Bietergemeinschaft / bevollmächtigte Vertretung]

Ansprechpartner Bieterseite

[Name, Funktion, E-Mail, Telefon]

Geltungsbereich

Diese Einladung gilt ausschließlich für den oben bezeichneten Bieter und nur für die in dieser Einladung referenzierte Verhandlungsrunde.

Die Nutzung dieser Unterlage für andere Runden, andere Bieter oder andere Leistungspakete ist ausgeschlossen. Rundenspezifische Ergänzungen, Themenlisten und Zeitpläne gelten nur in Verbindung mit der jeweils ausgegebenen Einladung.

Bezugsgrundlage

Für das Verständnis dieser Einladung sind ausschließlich die nachstehend bezeichneten Unterlagen maßgeblich. Diese Auflistung dient der Einordnung und verweist auf den jeweils aktuellen Dokumentenstand; Inhalte der genannten Unterlagen werden in dieser Einladung nicht wiederholt. Maßgeblich sind [Aktuelle Leistungsbeschreibung / Leistungsmatrix, Version, Datum], [Aktueller Vertragsentwurf einschließlich Anlagen, Version, Datum], [Aktueller Stand der schriftlichen Klarstellungen / Bieterfragen und Antworten, Version, Datum], [Rundenspezifische Themenliste / Issue Log / Kommentarliste, Version, Datum] sowie [ggf. bereitgestellte ergänzende Unterlagen, Datenraumhinweise oder Besprechungsvorlagen].

Einladungstext

Hiermit wird der Bieter [Name des Bieters] zur Teilnahme an der Verhandlungsrunde [Nummer / Bezeichnung] im Rahmen des laufenden Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb für Planungs- und Baubegleitungsleistungen eingeladen. Der Termin dient der Behandlung der in dieser Unterlage und ihren Anlagen bezeichneten Themen sowie der strukturierten Klärung rundenspezifischer Fragestellungen.

Datum, Uhrzeit und Dauer

Angabe

Einzutragender Inhalt

Kalenderdatum

[TT.MM.JJJJ]

Beginn

[hh:mm]

Ende

[hh:mm]

Zeitzone

[z. B. CET / CEST]

Geplante Gesamtdauer

[z. B. 120 Minuten]

Bieterspezifisches Zeitfenster

[falls zutreffend]

Pausen

[falls zutreffend]

Sofern mehrere Zeitfenster oder mehrere thematische Teilblöcke vorgesehen sind, sind diese in Anlage [Nummer] mit Beginn, Ende und Verantwortlichkeit getrennt auszuweisen. Der Bieter hat seine Vorbereitung an der ausgewiesenen Gesamtdauer und den Einzelzeitfenstern auszurichten.

Format und Ort des Termins

Format

[Präsenz / virtuell / hybrid]

Ort / Anschrift / Raum

[Anschrift / Gebäude / Raum]

Zugangshinweise

[Registrierung / Empfang / Einlass / Ausweis / Sicherheitsvorgaben]

Virtuelle Plattform

[Plattformname]

Einwahldaten

[Link / Meeting-ID / Passcode / Rückfallebene]

Technische Mindestanforderungen

[Kamera / Mikrofon / Browser / Software / Bandbreite]

Bei hybrider Durchführung sind Präsenz- und virtuelle Teilnahmemöglichkeiten, Rollen, Sprechreihenfolge und technische Zuständigkeiten eindeutig festzulegen. Die Auftraggeberseite kann aus organisatorischen Gründen einzelne Teilnehmerformate vorgeben.

Teilnahmebestätigung

Die Teilnahme ist bis spätestens [TT.MM.JJJJ, hh:mm] in Textform an [E-Mail-Adresse / Vergabeplattform / Übermittlungsweg] zu bestätigen. Mit der Bestätigung sind mindestens zu übermitteln: Namen der Teilnehmenden, Funktionen und Fachrollen, Angabe der Entscheidungs- und Auskunftsbefugnis, gewünschtes Teilnahmeformat, technische oder organisatorische Besonderheiten sowie gegebenenfalls Hinweise zu Zugangs- oder Unterstützungsbedarfen.

Erwartete Vertreter des Bieters

Für eine sachgerechte Behandlung der vorgesehenen Themen wird erwartet, dass der Bieter mit fachlich und verfahrensseitig auskunftsfähigen Personen teilnimmt. Erwartet werden insbesondere:

Die erwartete Besetzung umfasst die Projektleitung des Bieters mit Gesamtverantwortung für Leistung, Organisation und Verhandlungsbeiträge, eine technisch verantwortliche Person für Methodik, Planungsbegleitung, Ausführungsbegleitung und Qualitätsmanagement, eine kaufmännisch und/oder vertraglich verantwortliche Person mit Auskunftsfähigkeit zu Honorierungslogik, Annahmen, Optionen, Ausschlüssen und Vertragspunkten, eine fachverantwortliche Person für betriebs-, FM- und nutzerorientierte Planungs- und Baubegleitung, insbesondere zu Betreibbarkeit, Wartbarkeit, Schnittstellen und Betriebsübergang, sowie, soweit vom Leistungsumfang umfasst, eine fachverantwortliche Person für Inbetriebnahme, Abnahme, Dokumentation, Mängelmanagement, Betriebsaufnahme oder Nutzeranforderungen.

Mindestens eine teilnehmende Person muss befugt sein, zu kaufmännischen und vertraglichen Punkten belastbare Aussagen zu treffen oder eine kurzfristige interne Abstimmung sicherzustellen. Vertreterwechsel nach Abgabe der Teilnahmebestätigung sind unverzüglich mitzuteilen und nur mit gleichwertiger Qualifikation und Funktion zulässig.

Verfahrensseitige Kontaktstelle

Funktion

Einzutragender Inhalt

Organisatorische Kontaktperson

[Name / Funktion]

E-Mail

[E-Mail-Adresse]

Telefon

[Telefonnummer]

Erreichbarkeit

[Zeiten / Vertretung / Kontakt am Sitzungstag]

Die Kontaktstelle ist ausschließlich für organisatorische Rückfragen zu Termin, Zugang, Logistik, Technik und Übermittlung vorbereitender Unterlagen zuständig. Inhaltliche oder verfahrensrelevante Rückfragen richten sich nach den gesonderten Vorgaben des Vergabeverfahrens.

Zielsetzung der Runde

Ziel der jeweiligen Verhandlungsrunde ist es, den aktuellen Angebotsstand des Bieters in den für die Runde definierten Schwerpunktfeldern belastbar zu prüfen, offene technische, fachliche, organisatorische und gegebenenfalls kaufmännische Punkte einzugrenzen sowie die Vergleichbarkeit und Nachvollziehbarkeit der Angebote zu verbessern. Die Runde kann insbesondere der Validierung des Leistungsverständnisses, der methodischen Herleitung, der Schnittstellenklärung, der Konkretisierung von Annahmen und der Vorbereitung einer möglichen Überarbeitung bieterseitiger Unterlagen dienen.

Zu behandelnde Themen

Die konkreten Themen je Runde werden in Anlage [Nummer] festgelegt. Für Planungs- und Baubegleitungsleistungen kommen insbesondere folgende Themenfelder in Betracht:

Hierzu zählen insbesondere Themen zum Leistungsverständnis, zur Abgrenzung, Vollständigkeit und Priorisierung der angebotenen Leistungen, zur Methodik der betriebs-, FM- und nutzerorientierten Planungsbegleitung einschließlich Prüf- und Reviewlogik, zur Methodik der baubegleitenden Unterstützung einschließlich Baustellenpräsenz, Qualitätskontrolle, Eskalationswegen und Berichtswesen, zu Betriebs-, Betreiber-, Nutzungs-, Service-, Sicherheits-, Logistik-, Reinigungs-, Entsorgungs-, Energie- und Nachhaltigkeitskonzepten, soweit vom Leistungsumfang umfasst, zur Lebenszyklusorientierung und Betriebskostenlogik einschließlich Risiken und Annahmen zu Betriebs- und Folgekosten, zum Dokumentations-, Daten- und Digitalisierungsansatz einschließlich der Struktur der Übergabedokumentation und einschlägiger Systemschnittstellen, zum Schnittstellenmanagement zwischen Auftraggeber, Planung, Ausführung, künftigen Betreiberstrukturen, Nutzern, Dienstleistern und weiteren Beteiligten, zum Konzept für Inbetriebnahme, Probebetrieb, Abnahme, Schulung, Mängelverfolgung, Gewährleistungsbegleitung und strukturierte Übergabe in den Betrieb, zum Vorgehen in Bezug auf Flächen-, Belegungs-, Umzugs-, Veranstaltungs-, Besucher- oder Nutzungslogiken, soweit vom Leistungsumfang erfasst, sowie zu kaufmännischen und vertraglichen Aspekten, soweit diese für die jeweilige Runde zugelassen und ausdrücklich vorgesehen sind.

Die tatsächliche Auswahl und Gewichtung der Themen erfolgt rundenspezifisch. Nicht jeder Themenblock ist Bestandteil jeder Verhandlungsrunde.

Erwartetes Ergebnis der Runde

Von der Verhandlungsrunde wird erwartet, dass offene Sachverhalte strukturiert aufgearbeitet, das Verständnis des Leistungsumfangs bestätigt oder präzisiert, Schnittstellen und Zuständigkeiten geschärft, verbleibende Annahmen transparent gemacht und die Grundlage für einen schriftlichen Nachgang oder eine überarbeitete Einreichung geschaffen werden. Die Runde soll zu einer eindeutigeren, belastbareren und bewertbaren Angebotslage führen.

Nicht Gegenstand des Termins

Nicht Gegenstand des jeweiligen Termins sind, soweit nicht ausdrücklich anders mitgeteilt:

Hierzu zählen allgemeine vergaberechtliche Verfahrensregeln, soweit diese bereits in gesonderten Vergabeunterlagen geregelt sind, formale, für alle Bieter gleichermaßen geltende Klarstellungen außerhalb des in der Runde vorgesehenen Umfangs, die Aufforderung zur Abgabe eines finalen Angebots oder sonstige gesonderte Angebotsaufforderungen sowie Fragen, deren Behandlung aus Gründen der Gleichbehandlung oder Dokumentation in einen schriftlichen Nachgang verlagert wird.

Die Auftraggeberseite ist berechtigt, einzelne im Termin aufgeworfene Fragen aus verfahrens- oder dokumentationsbedingten Gründen in einen schriftlichen Nachgang zu überführen.

Verbindliche Prüfung der aktuellen Ausschreibungsgrundlage

Der Bieter hat vor dem Termin sämtliche aktuell gültigen Vergabeunterlagen, Vertragsunterlagen, Leistungsbeschreibungen, Klarstellungen und rundenspezifischen Hinweise zu prüfen. Die Einladung und Agenda bauen auf dem zuletzt veröffentlichten Dokumentenstand auf. Veraltete Dokumentenstände oder bereits ersetzte Annahmen dürfen nicht Grundlage der Terminvorbereitung sein.

Empfohlenes Standardschema:

Vorabunterlage

Mindestinhalt

Format

Frist

Rundenspezifische Präsentation

Management Summary, Änderungen seit letzter Einreichung, Kernpositionen, offene Punkte

[PDF/PPTX]

[TT.MM.JJJJ, hh:mm]

Aktualisierte Themen- / Issue-Liste

klare Positionen, Referenzen auf Unterlagen, Entscheidungsbedarf

[XLSX/PDF]

[TT.MM.JJJJ, hh:mm]

Kommentierte Vertrags- oder Anlagenhinweise

Verweis auf Klausel / Anlage, Position des Bieters, Begründung, Formulierungsvorschlag

[DOCX/PDF]

[TT.MM.JJJJ, hh:mm]

Aktualisierte Organisations- oder Einsatzübersicht

Schlüsselrollen, Verfügbarkeit, Änderungen, Stellvertretung

[PDF]

[TT.MM.JJJJ, hh:mm]

Weitere rundenspezifische Nachweise

[z. B. Prozessbild / Musterbericht / Konzeptauszug / Matrix]

[gemäß Einladung]

[TT.MM.JJJJ, hh:mm]

Nicht oder verspätet eingereichte Unterlagen können bei der Terminvorbereitung unberücksichtigt bleiben, soweit dies mit den Vergabeunterlagen vereinbar ist.

Mindestinhalt der Bieterpräsentation

Die Bieterpräsentation hat sich auf die in der Einladung genannten Themen zu konzentrieren und soll mindestens folgende Inhalte abdecken:

Hierzu gehören mindestens eine kompakte Einordnung des aktuellen Angebotsstands, der seit der Erstabgabe oder der vorangegangenen Runde vorgenommenen Änderungen und der offenen Kernpunkte, das Vorgehen des Bieters zur Integration von Betriebs-, FM-, Nutzer- und Schnittstellenanforderungen in Planung und Ausführung, die Projektorganisation einschließlich Schlüsselpersonal, Vertretungsregelung, Verfügbarkeit und Eskalationsstruktur, das Berichts- und Kommunikationsmodell einschließlich Jour-fixe-Logik, Prüfvermerke, Entscheidungsgrundlagen und Aktionslisten, der Ansatz zu Betreibbarkeit, Wartbarkeit, Zugänglichkeit für Betrieb und Instandhaltung, Resilienz und Nachvollziehbarkeit der Planung, der Ansatz zu Inbetriebnahme, Funktionsprüfungen, Abnahmen, Dokumentation, Schulung und Betriebsaufnahme, der Ansatz zur Rückverfolgbarkeit von Anforderungen, Dokumentationsqualität, Datenstrukturen und revisionssicherer Übergabe, soweit einschlägig der Ansatz zu Nutzeranforderungen, Betriebsmodi, Belegung, Umzug, Besucher- oder Veranstaltungslogik, sowie rundebezogene Risiken, offene Annahmen, Ausschlüsse und Vorschläge zur Lösungsfindung.

Erforderliche Arbeits- und Nachweisunterlagen

Neben der Präsentation soll der Bieter – soweit einschlägig – in der Lage sein, folgende Unterlagen im Termin zu erläutern oder vorab vorzulegen:

Hierzu zählen, soweit einschlägig, ein Projektorganigramm mit Rollen, Verantwortlichkeiten und Stellvertretungen, eine Meilenstein- oder Terminübersicht für die zu verhandelnden Leistungen, eine Verantwortlichkeitsmatrix beziehungsweise RACI-Matrix für wesentliche Schnittstellen, eine aktualisierte Themen-, Risiko- oder Entscheidungsliste, Prozessdiagramme, Prüfabläufe oder Musterberichte, eine beispielhafte Struktur für Dokumentation, Übergabeunterlagen, Inbetriebnahme- oder Abnahmevermerke sowie, soweit relevant, Flächen-, Belegungs-, Umzugs-, Logistik- oder Betriebsablaufdarstellungen.

Personal- und Entscheidungsfähigkeit

Die Teilnehmenden des Bieters müssen technisch, organisatorisch, kaufmännisch und vertraglich in der Lage sein, die vorgesehenen Themen sachgerecht zu erläutern. Sofern Ersatzteilnehmer benannt werden, müssen diese mindestens gleichwertig qualifiziert und mit dem aktuellen Stand des Verfahrens vollständig vertraut sein. Der Bieter stellt sicher, dass im Termin keine vermeidbaren Vertagungen allein aufgrund fehlender interner Abstimmungsbefugnis entstehen.

Rundenspezifische Vorbereitung für Planungs- und Baubegleitungsleistungen

Für Leistungen der Planungs- und Baubegleitung ist der Bieter insbesondere aufgefordert, sich auf folgende betriebs- und umsetzungsrelevante Themen vorzubereiten:

Besonders relevant sind dabei Fragen der Wartungs- und Betreiberzugänglichkeit von Anlagen, Flächen und Ausrüstungen, der Plausibilität von Flächen-, Funktions- und Erschließungslogiken für den späteren Betrieb, der Qualität, Vollständigkeit und Struktur der betriebsrelevanten Dokumentation und Daten, des Ansatzes für Inbetriebnahmeplanung, Funktions- und Leistungstests sowie formalisierte Abnahmebegleitung, der Systematik für Mängelerfassung, Nachverfolgung und Gewährleistungsbegleitung, eines Readiness-Konzepts für Bezug, Nutzung, Probebetrieb und geregelte Übergabe an die Betriebsorganisation sowie einschlägiger Schnittstellen zu Serviceleistungen, Nutzervertretungen, internen Fachbereichen oder späteren Dienstleistern.

Agenda-Vorlage für jede Verhandlungsrunde

Die konkrete Zeitagenda wird für jede Runde in Anlage [Nummer] ausgegeben. Die nachstehende Struktur dient als Standardrahmen für die bieterseitige Vorbereitung.

Richtzeit

Tagesordnungspunkt

Inhaltlicher Schwerpunkt für Planungs- und Baubegleitungsleistungen

Erforderliche Vorbereitung des Bieters

10 Min.

Eröffnung und verfahrensbezogene Bestätigung

Begrüßung, Teilnehmerabgleich, Agendaabgleich, Abgrenzung des Terminumfangs, organisatorische Hinweise

Teilnahme bestätigen, Rollen festlegen, Sprechreihenfolge und Auskunftsbefugnisse abstimmen

15 Min.

Management Summary des Bieters

Kurzüberblick zum aktuellen Angebotsstand, Änderungen seit der letzten Einreichung, Kernbotschaften und wichtigste Diskussionspunkte

Kompakte Management-Zusammenfassung und rundenspezifisches Update vorbereiten

35 Min.

Technische Verhandlung

Methodik, betriebs- und FM-orientierte Planungsbegleitung, baubegleitende Unterstützung, Qualitätssicherung, Prüfprozesse, Baustellenpräsenz, Berichts- und Dokumentationslogik

Aktualisierte technische Folien, Prozessbeschreibungen, Rollenmodell und Beispiele mitbringen

25 Min.

Schnittstellen- und Umsetzungsdiskussion

Schnittstellen zu Auftraggeber, Planung, Ausführung, Betreiberstrukturen, Nutzern, Dienstleistern und weiteren Beteiligten; Governance- und Eskalationslogik

Verantwortlichkeitsmatrix, Kommunikationsmatrix und Umsetzungslogik vorbereiten

20 Min.

Übergabe und Betriebsaufnahme

Inbetriebnahme, Funktions- und Leistungstests, Abnahmen, Dokumentation, Schulung, Mängelmanagement, Betriebsübergang und Readiness

Übergabekonzept, Musterunterlagen und Vorgehen zur Betriebsaufnahme vorbereiten

20 Min.

Kaufmännische und vertragliche Punkte (soweit zulässig)

Honorierungslogik, Preis- und Ressourcenannahmen, Optionen, Ausschlüsse, Vertragskommentare, Änderungsbedarf

Kommentarliste mit klaren Positionen und entscheidungsreifen Vorschlägen vorbereiten

10 Min.

Abschluss, Aufgaben und nächste Schritte

Zusammenfassung der Ergebnisse, offene Punkte, Verantwortlichkeiten, Fristen und etwaige Nachforderungen

Aktionsverantwortliche bestätigen und Nachreichungsfristen mitführen

Präsentationsformat und Zeitdisziplin

Präsentationen sind im Format [PDF/PPTX] bis spätestens [Datum/Uhrzeit] an [Übermittlungsweg] zu übermitteln. Die in der Agenda ausgewiesenen Zeitfenster sind als verbindliche Leitplanke für die Vorbereitung zu beachten. Die Auftraggeberseite kann aus Gründen der Zeitdisziplin Zwischenfragen stellen, einzelne Themenblöcke zusammenfassen oder den Vortrag auf die rundenspezifisch benannten Punkte fokussieren.

Sprache und Kommunikationsstandard

Arbeitssprache der Verhandlungsrunde ist [Sprache]. Fachliche, kaufmännische und vertragliche Aussagen sind in der Terminologie der Vergabeunterlagen zu treffen. Sofern eine Teilnahme mit zusätzlicher sprachlicher Unterstützung erforderlich ist, ist dies mit der Teilnahmebestätigung anzumelden. Die Verantwortung für die fachlich zutreffende Kommunikation der Bieterseite verbleibt beim Bieter.

Umgang mit Fragen im Termin

Fragen, die in der Sitzung gestellt werden, können unmittelbar beantwortet, für eine spätere schriftliche Antwort vorgemerkt oder aus Gründen der Verfahrenssicherheit in das formale Klarstellungsverfahren überführt werden. Die Auftraggeberseite kann Fragen, deren Relevanz über den einzelnen Termin hinausgeht, im schriftlichen Nachgang in geeigneter Form dokumentieren.

Vertraulichkeit und Informationsumgang

Unterlagen und Informationen, die im Rahmen des Termins ausgetauscht werden, dürfen ausschließlich für Zwecke des Vergabeverfahrens und nur innerhalb des jeweils berechtigten Personenkreises verwendet werden. Audio-, Video- oder Bildaufzeichnungen des Termins sind ohne vorherige ausdrückliche Freigabe unzulässig. Vertraulich eingestufte Inhalte sind von der Bieterseite entsprechend zu kennzeichnen.

Zugangs-, Sicherheits- und Arbeitsschutzhinweise

Sofern der Termin in Präsenz oder teilweise in Präsenz stattfindet, gelten die in Anlage [Nummer] beigefügten Zugangs-, Registrierungs-, Sicherheits- und gegebenenfalls Arbeitsschutzvorgaben. Der Bieter stellt sicher, dass seine Teilnehmer über die erforderlichen Ausweisdokumente, Anmeldedaten und gegebenenfalls persönliche Schutzausrüstung verfügen.

Technische Anforderungen bei virtueller Teilnahme

Bei virtueller oder hybrider Durchführung hat der Bieter die Funktionsfähigkeit von Kamera, Mikrofon, Lautsprecher, Bildschirmfreigabe und Internetverbindung vorab selbst sicherzustellen. Ein technischer Test kann bis spätestens [Datum/Uhrzeit] über [Kontaktstelle] abgestimmt werden. Für Verbindungsabbrüche ist eine Rückfallebene über [Telefonnummer/Plattformkontakt] vorzusehen.

Dokumentation von Aufgaben und Zuständigkeiten

Die Ergebnisse der Verhandlungsrunde, offene Punkte, Zuständigkeiten und Fristen werden in einer Aktions- oder Ergebnisliste dokumentiert und dem Bieter in der vorgesehenen Form übermittelt. Sofern eine Kommentierung durch den Bieter vorgesehen ist, hat diese ausschließlich innerhalb der mitgeteilten Frist und in dem benannten Format zu erfolgen.

Schriftliche Nachreichungen

Der Bieter hat schriftliche Klarstellungen, Bestätigungen oder ergänzende Angaben nur dann einzureichen, wenn dies in der Einladung, im Termin selbst oder im schriftlichen Nachgang ausdrücklich gefordert wird. Soweit nichts anderes mitgeteilt wird, erfolgt die Einreichung an [Übermittlungsweg] bis spätestens [Datum/Uhrzeit].

Überarbeitete Einreichungen

Folgt auf die Verhandlungsrunde die Aufforderung zur Überarbeitung bieterseitiger Unterlagen, werden Umfang, zulässige Änderungsbereiche, Dateiformate, Benennungslogik und Fristen gesondert mitgeteilt. Überarbeitungen sind grundsätzlich auf die ausdrücklich freigegebenen Inhalte zu beschränken, sofern keine weitergehende schriftliche Freigabe erteilt wird.

Versionierung und Änderungsnachweis

Jede überarbeitete Unterlage ist mit Versionsnummer, Standdatum und eindeutiger Änderungskennzeichnung einzureichen. Zulässig sind insbesondere Nachverfolgung per Änderungsmodus, farbliche Markierung, Marginalien oder eine separate Änderungsmatrix. Nicht transparent gekennzeichnete Änderungen können als unzureichend nachvollziehbar behandelt werden.

Verbindlichkeit der Kommunikation

Verbindlich sind ausschließlich die formell ausgegebenen schriftlichen Mitteilungen im Vergabeverfahren. Mündliche Aussagen im Termin stehen unter dem Vorbehalt der anschließenden schriftlichen Bestätigung, soweit sie verfahrens- oder vertragsrelevant sind.

Anlage 1 – Detaillierte Zeitagenda

Beizufügen ist eine rundenspezifische Zeitagenda mit Beginn, Ende, Dauer, Themenblock, federführender Stelle und besonderen Hinweisen. Die Agenda soll eine operative Taktung des Termins ermöglichen und die Erwartung an die Vorbereitung je Themenblock erkennen lassen.

Beginn

Ende

Dauer

Tagesordnungspunkt

Federführung

Hinweise / erwartete Vorbereitung

[hh:mm]

[hh:mm]

[Min.]

[Themenblock 1]

[AG / Bieter / gemeinsam]

[Hinweise]

[hh:mm]

[hh:mm]

[Min.]

[Themenblock 2]

[AG / Bieter / gemeinsam]

[Hinweise]

[hh:mm]

[hh:mm]

[Min.]

[Themenblock 3]

[AG / Bieter / gemeinsam]

[Hinweise]

[hh:mm]

[hh:mm]

[Min.]

[Themenblock 4]

[AG / Bieter / gemeinsam]

[Hinweise]

Anlage 2 – Rundenspezifische Themen- oder Punkteliste

Beizufügen ist eine strukturierte Liste der in der Runde zu behandelnden Themen, offenen Punkte oder Kommentarsachverhalte mit Referenz auf die maßgebliche Unterlage. Die Liste dient der fokussierten Vorbereitung und grenzt den Diskussionsumfang ein.

Ref.

Thema / offener Punkt

Bezug zu Unterlage

Erwarteter Bieterbeitrag

Ziel des Termins

[1]

[Thema / Punkt]

[Dokument / Kapitel / Kommentar]

[Erläuterung / Entscheidungsvorschlag / Nachweis]

[Klärung / Bestätigung / Entscheidungsvorbereitung]

[2]

[Thema / Punkt]

[Dokument / Kapitel / Kommentar]

[Erläuterung / Entscheidungsvorschlag / Nachweis]

[Klärung / Bestätigung / Entscheidungsvorbereitung]

[3]

[Thema / Punkt]

[Dokument / Kapitel / Kommentar]

[Erläuterung / Entscheidungsvorschlag / Nachweis]

[Klärung / Bestätigung / Entscheidungsvorbereitung]

Anlage 3 – Teilnahme- und Teilnehmerblatt

Beizufügen ist ein einfaches Formular zur Bestätigung der Teilnahme sowie zur Benennung der Teilnehmer, Rollen, Kontaktdaten, Entscheidungsbefugnisse und gegebenenfalls Unterstützungsbedarfe.

Feld

Einzutragender Inhalt

Bieter / Bietergemeinschaft

[Name]

Verhandlungsrunde

[Nummer / Bezeichnung]

Bestätigung der Teilnahme

[Ja / Nein]

Teilnahmeformat

[Präsenz / virtuell / hybrid]

Teilnehmer 1

[Name / Funktion / Rolle / E-Mail / Telefon]

Teilnehmer 2

[Name / Funktion / Rolle / E-Mail / Telefon]

Teilnehmer 3

[Name / Funktion / Rolle / E-Mail / Telefon]

Entscheidungs- / Auskunftsbefugnis

[kurze Angabe je Teilnehmer oder zusammenfassend]

Besondere Zugangs- / Unterstützungsbedarfe

[Angabe]

Datum / verbindliche Erklärung

[TT.MM.JJJJ / Name / Funktion]

Anlage 4 – Zugangs- und Logistikhinweise

Beizufügen sind je nach Terminformat die erforderlichen Anfahrts-, Registrierungs-, Einlass-, Sicherheits-, Park-, Einwahl- oder Supportinformationen.

Bereich

Einzutragender Inhalt

Präsenztermin – Anschrift

[Anschrift / Gebäude / Raum / Etage]

Präsenztermin – Registrierung

[Empfang / Einlasszeit / Ansprechpartner]

Präsenztermin – Sicherheit

[Ausweis / Schutzausrüstung / Fotografieverbot / Begleitung]

Präsenztermin – Parken / Anlieferung

[Hinweise]

Virtueller Termin – Plattform

[Plattform / Link / Meeting-ID / Passcode]

Virtueller Termin – Support

[Telefon / E-Mail / Techniktest]

Rückfallebene

[Telefonkonferenz / Ersatzlink / Supportkontakt]

Anlage 5 – Checkliste Vorabeinreichungen

Beizufügen ist eine kompakte Checkliste, aus der hervorgeht, welche Unterlagen der Bieter bis wann und in welchem Format vorzulegen hat.

Unterlage

Version

Format

Frist

vom Bieter beigefügt

[Präsentation]

[Version]

[PDF/PPTX]

[TT.MM.JJJJ, hh:mm]

[Ja/Nein]

[Issue-Liste]

[Version]

[XLSX/PDF]

[TT.MM.JJJJ, hh:mm]

[Ja/Nein]

[Vertragskommentare]

[Version]

[DOCX/PDF]

[TT.MM.JJJJ, hh:mm]

[Ja/Nein]

[Organisationsübersicht]

[Version]

[PDF]

[TT.MM.JJJJ, hh:mm]

[Ja/Nein]

[weitere Unterlage]

[Version]

[Format]

[TT.MM.JJJJ, hh:mm]

[Ja/Nein]

Anlage 6 – Kontaktblatt

Beizufügen ist ein Kontaktblatt mit den organisatorischen Ansprechpersonen, technischen Supportkontakten und Erreichbarkeiten für den Sitzungstag.

Funktion

Name / Stelle

Kontakt

Organisatorische Kontaktstelle

[Name / Funktion]

[E-Mail / Telefon]

Technischer Support

[Name / Funktion]

[E-Mail / Telefon]

Kontakt am Sitzungstag

[Name / Funktion]

[Mobilnummer]

Eskalationskontakt

[Name / Funktion]

[E-Mail / Telefon]